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ARC Rhenus - Bericht


Osterwanderfahrt 2008

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Am Gründonnerstag war es endlich so weit: die diesjährige Osterwanderfahrt konnte beginnen. Dieses Mal führte sie uns nach Berlin. Nach 11-stündiger Fahrt im BoWa trafen die Rhenusen dann endlich nachts um 2 Uhr im ersten Domizil, dem RG Wiking in Berlin Neukölln, ein, wo die Kieler vom ARV schon sehnsüchtig auf uns warteten. Wir ließen uns auf der langen Fahrt von den zahlreichen Staus aber nicht in unserer Stimmung trüben, was wohl auch daran lag, dass ausreichend für das leibliche und musikalische Wohl gesorgt war. Worüber soll man sich auch beschweren, wenn man genügend Buletten hat und Rainald Grebe uns mit dem Brandenburglied perfekt auf das Ziel einstimmt?   

Nach einer kurzen Nacht machten wir uns am Karfreitag mit BoWas und Autos auf nach Königs Wusterhausen in Brandenburg, wo die Kieler Boote schon auf uns warteten. Von hier ruderten wir insgesamt 30 km auf der Dahme in Richtung Köpenick und von dort über die Spree und den Britzer Verbindungskanal nach Neukölln zum RG Wiking zurück. Die Gewässer waren perfekt zum Rudern, aber leider meinte das Wetter es nicht ganz so gut mit uns – Hagelschauer, Schneefälle und Platzregen waren an der Tagesordnung. Die letzten Kilometer kämpften wir uns tapfer voran und sprangen dann dankbar und erschöpft unter die warme Dusche.

Nach ausreichend Schlaf waren wir dann am Samstag fit für die nächste Etappe – nur die Wettervorhersage machte uns einen Strich durch die Rechnung. Auf Anraten der Fahrtenleitung legten wir an diesem Tag eine Ruderpause ein und erkundeten stattdessen per Fuß und Bahn die Hauptstadt. Einige nutzten die Gelegenheit und wanderten von Neukölln zum Wannsee, um die verpassten Ruderkilometer so zu kompensieren. Abends fanden sich dann alle im zweiten Quartier, dem BRC Welle Poseidon ein, der idyllisch am Wannsee gelegen ist. Hier verbrachten wir noch einen geselligen Abend bei Bier und Kickern.

Und siehe da, der Tag Pause hatte sich gelohnt, am Ostersonntag wurden wir mit besserem Wetter belohnt! Frisch gestärkt machten wir uns per Bahn auf den Weg zurück nach Neukölln, um von dort aus 36 km über Teltow- und Landwehrkanal quer durch Berlin bis zum Großen Wannsee zu rudern. Am Schloss Charlottenburg legten wir an und machten uns im Schlosspark auf die Suche nach Ostereiern – das war für die anderen Besucher schon ein komischer Anblick, wie merkwürdig verkleidete Menschen schreiend durchs Gestrüpp sprangen. Nach so viel Sport an Land kam der Glühwein dann zur Stärkung gerade recht. Bevor wir uns wieder auf den Weg Richtung Wannsee machen konnten, hatten wir noch eine interessante Begegnung mit der Wasserschutzpolizei. Sie wies uns darauf hin, dass man am Schloss gar nicht anlegen dürfe. Da haben wir doch auf dieser Fahrt mal wieder etwas dazu gelernt – in Berlin darf man nur anlegen, wenn entsprechende Beschilderungen vorhanden sind. Dank diplomatischen Geschicks wurde Schlimmeres verhindert und von einer Geldstrafe abgesehen.

Nach dieser rundum gelungenen Ruderetappe gönnten wir uns dann abends einen Besuch in einem italienischen Restaurant in Potsdam und rundeten so den genialen Tag auf angemessene Weise ab.

Tja, und dann kam auch leider schon der Montag – der letzte Tag der Wanderfahrt. Bei königlichem Wetter machten wir eine letzte Rundtour auf Wannsee, Havel und Griebnitzsee und nicht wenige holten sich einen Sonnenbrand. Auf der Pfaueninsel legten wir dann bei strahlendem Sonnenschein die Mittagspause ein, bevor es zurückging zum Ruderclub. Gut gelaunt ging es anschließend ans Boote putzen, abriggern und aufladen. Und schon hieß es Abschied nehmen und die Rhenusen und Kieler machten sich auf den langen Heimweg. Beschwingt fuhren wir dann ins schlechte Wetter hinein und waren froh, heil wieder zu Hause gelandet zu sein.

Diese Osterwanderfahrt war ein voller Erfolg und hat wohl allen sehr gut gefallen – auf diesem Wege noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Fahrtenleitung für die gelungene Organisation! 

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