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ARC Rhenus - Berichte


AH-Tour 2008 nach Regensburg

Mittwoch

Mit dem schönen Regensburg als Ziel machte sich Mittwochmorgen die erste Gruppe mit zwei Bootshängern auf den Weg zur traditionellen AH-Tour. Mit fröhlicher Unterhaltung durch Julians Musik und einer zügigen Fahrweise schafften wir es immerhin noch, am frühen Abend in Vohburg die Boote abzuladen und aufzuriggern. Als dieser Punkt der Tagesordnung erledigt war, durften wir endlich zu unserem Standquartier, wo wir "herzlich" vom Hausdrachen "Frau Scherbenske" willkommen geheißen wurden.

Anweisung von Frau Scherbenske: Nur ökonomisch parken

Während Julian eine Predigt über weitere Verhaltensmaßregeln über sich ergehen lassen musste, öffnete der Rest schon mal die erste Flasche bayerisches Bier. Schon die Fahrt durch die Hopfenanbaugebiete hatte den Durst nach dem kühlen Gerstensaft geweckt. Da dieser in Bayern auch bei Autofahrern sehr beliebt ist, wurde uns beim Parken des Hängers ein Sicherheitsabstand zur Straße verordnet. Die nach und nach eintrudelnden Alten Damen und Herren wurden mit frisch Gegrilltem empfangen. Der Tag endete mit gepflogenen Unterhaltungen über die gute alte Zeit.

Donnerstag

Anweisung von Frau Scherbenske: Zähne putzen und morgendliche Hygiene nur in extra ausgewiesenen Waschräumen

Während eine Handvoll Aktive (die Nachhut sollte erst am Freitagabend eintreffen) das Frühstück für die Bootshausschläfer richtete, fand man doch tatsächlich im Rhenus-eigenen Kühlschrank das inzwischen tiefgekühlte Klopapier. Das Nutzen der Kühlschränke vor Ort war selbstverständlich schon im Vorbriefing von Frau Scherbenske untersagt worden. Frisch gestärkt fanden sich nach einer Weile alle, Hotelschläfer inklusive, im Reisebus auf dem Weg nach Vohburg wieder. Der Tag sollte uns sportlich wenig fordern, hatte dafür allerdings kulturell einiges zu bieten. Deftige Schmankerl und kräftiges Bier erwarteten uns schon am frühen Mittag im Kloster Weltenburg. Bei der Besichtigung der Klosterkirche wurde uns erklärt, dass der vor uns liegende weltbekannte Donaudurchbruch selbstverständlich keiner ist - warum genau, ja, daran können wir uns nun leider nicht mehr entsinnen - und hier Weltenburger Enge heißt. Ob nun Enge oder Durchbruch, den Steuermännern wurde hier doch einiges abverlangt. Unweit hinter der Enge erwartete uns am heutigen Etappenziel das imposante Bauwerk der Befreiungshalle. Die verschwenderische Baukunst veranlasste den praktisch denkenden Rhenusen dazu ßberlegungen anzustellen, ob ein solches Gebäude nicht eher als Studentenwohnheim zu nutzen sei. Diese Gedanken wurden auf der Rückfahrt nach Regensburg noch weiter fortgeführt, wo für den Abend eine Tafel im Brauhaus Kneitinger reserviert war. Dort versammelten sich also alle frisch geduscht und zurechtgemacht, um typisch bayerisch zu speisen und mal wieder ein neues der lokalen Biere zu testen. Hier noch mal den besonderen Dank an die Fahrtenleitung, die jeden Tag mit einer neuen Bierspezialität aufwartete und es uns somit, ermöglichte die Vielfalt der bayerischen Biere zu probieren.

Freitag

Anweisung von Frau Scherbenske: Nicht in der Spüle spülen

Leicht verwirrt durch die Vorschriften des Hausdrachens machten wir uns auf den Weg nach Kelheim, aber nicht bevor wir unserem Geburtstagskind Simon ein Ständchen geträllert hatten. Die heutige Etappe sollte uns die Donau weiter hinab gesäumt von malerischen Landschaften bis nach Regensburg führen. Dank unserer Landunterstützung Lore konnten wir auch heute wieder die gute bayerische Küche in einem kleinen Restaurant genießen. Bei typisch bayerischem Kraut oder einem vorzüglichen Bienenstich stärkten wir uns für die Weiterfahrt. Doch auch heute hieß es in der Mittagspause nicht allzu kräftig zuzulangen, denn zum Abendessen stand ein 3-Gang-Menü auf dem Programm. In der Regensburger Altstadt ließen wir es uns bei guten Gesprächen und französischem Wein gut gehen und die eifrigsten Ruderer des vergangenen Jahres hochleben. Fahrtenabzeichen wurden verliehen an die ADAH Kaiser, Knebel, Manthei, Nüske und Pistor sowie Clb. Bellinghauen. Nach einer mehr oder weniger gezwungenen Nachtwanderung erreichten auch die Bootshausschläfer müde aber heiter ihr Nachtquartier. Dort erfreuten sich die Nachzügler Elena, Yvonne, Richard und Katrin nach langer Fahrt endlich mit einem Bier in der Hand am mitgebrachten Heizpilz der lang ersehnten Rhenusgemütlichkeit.

Samstag

Anweisung von Frau Scherbenske: Maximal 2 Handtücher am Geländer trocknen

Samstag war Wahltag - eine eindeutige Mehrheit entschied sich zu einem Ruderausflug zur Naab, einem kleinen Flüsschen, das sich durch ein Seitental der Donau windet. Wahltag bedeutete auch, freie Boots- und Mannschaftswahl. Nach kurzzeitigem Chaos machte sich eine Flotte Rhenusboote mit Proviant bewaffnet auf den Weg die Naab zu erkunden. Mit lockerem Takt erreichten auch die Letzten zur Mittagszeit den sonnigen Picknickplatz unterhalb eines Wehres. Das gute Wetter veranlasste uns, den Rückweg mehr treibend als rudernd zu verbringen und uns bei gelegentlichem Bad zu erfrischen. Am Nachmittag blieb noch genügend Zeit für einen Bummel durch die Stadt. Dort konnte man Bratwürstchen aus dem 18. Jahrhundert kosten und gleichzeitig die Boote bei der waghalsigen ßberfahrt des Regensburger Strudels beobachten. Dieses Manöver sollte auch bei der morgigen Etappe bevorstehen. Abends war trotzdem noch genug Appetit vorhanden, so dass erneut der Grill angeschmissen wurde. Einige zog es noch zu einem Couleurbummel in die Stadt, wo uns eine befreundete Studentenverbindung erwartete.

Sonntag

Anweisung von Frau Scherbenske: Wasser zum Waschen der Boot nur am Außenwasserhahn entnehmen

Wenig Kilometer und ausreichend Strömung machten die letzte Etappe sehr angenehm. Abenteuer war auch genügend vorhanden. Nicht nur die Steinerne Brücke bedeutete eine Herausforderung, sondern auch eine sehr lange, sehr enge und somit sehr schnelle Bootsgasse verlangte den Steuerleuten einiges ab. Als Abschluss für die gelungene AH-Tour besichtigten wir die Walhalla, wohl eines der bedeutendsten deutschen Denkmäler. Vor dieser atemberaubenden Kulisse entstand auch das abgebildete Gruppenfoto. Hier trennten sich die Wege der Teilnehmer und Sie zerstreuten sich in aller Herren Länder (diesmal hatten wir immerhin Ehrengäste aus Italien und Amerika dabei). Niemand ging jedoch ohne zu versprechen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein!

Es bleibt ein Dank und ein kräftiges ARISTON MEN HYDOR auf die Organisatoren – Clbclb. Bellinghausen und Kaiser – auszusprechen.

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