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ARC Rhenus -  Berichte


Wanderfahrt auf der Ruhr

zusammen mit dem ARV Kiel

13.5. - 16.5.2005

Freitag der 13., als wir uns am Nachmittag von Bonn auf den Weg an die Ruhr machten. Was sollte also schief gehen? Zunächst mal nichts. Die Insassen des BoWas bekamen eine sehr ausgiebige, weil die ganze Fahrt dauernde Kostprobe von Julians neuester Musikzusammenstellung, nur unterbrochen von einer ausführlichen Auflistung von Fabians Verwandtschaft, die offensichtlich in jedem Ort entlang der Strecke ordentlich verteilt lebt.

Zum Glück kamen wir problemlos und schnell (!) in Schwerte an, wo wir unser Lager im Kanu- und Surf-Verein Schwerte bezogen. Leichter Nieselregen hielt uns nicht davon ab, den Grill aufzubauen, und ein Zelt mit ein paar Tischen und Bänken eignete sich gut für ein kaltes Büffet (oder so was ähnliches, jedenfalls war es kalt). So warteten wir, zufrieden mit unserer Tagesleistung, also Anfahrt und essen, auf die Ankunft der Mitglieder des ARV Kiel, die dann auch nicht lange auf sich warten ließen.

Was den nächsten Morgen betrifft, so sollte gesagt werden, dass die Frage „Hat noch jemand offene Gesichtswurst?“ nicht im Zusammenhang mit Gewalt oder deren Folgen steht. Es handelt sich dabei auch um keine ansteckende Krankheit. Hier kam lediglich der Wunsch einer Rhenusin nach einer bestimmten Art von Aufschnitt zum Ausdruck. Trotzdem war dies zweifelsohne das Highlight des sonst eher trüben, weil regnerischen Morgens. Die Frage, ob wir rudern gehen, wurde aber nicht ernsthaft diskutiert, und so machten wir uns schließlich auf den Weg. Diese Entscheidung wurde auch bald durch den nachlassenden Regen als richtig bestätigt.

Unser Abschlussfoto

Fest steht: mehr als alles andere sind wir auf dieser Wanderfahrt in das Vergnügen von Umtragestellen und Bootsrutschen gekommen. Über Langeweile oder zu wenig Abwechselung konnte sich also wirklich niemand beklagen. Über zu wenig Sicherheit auch nicht. Grob geschätzt hat die DLRG an der Ruhr wohl alle 100 Meter eine Station. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass wir, einige Wehre und 2 Stauseen später, am späten Nachmittag alle heil und zufrieden den Ruderclub Witten  erreichten, der unser Quartier für die nächsten zwei Tage werden sollte. Nachdem sich jeder persönlich davon überzeugt hatte, dass die Duschen funktionierten, saßen wir abends noch gemütlich zusammen.

Am nächsten Morgen, die Uhrzeit ist nicht mehr genau zu bestimmen, aber es war definitiv früh, wurden diejenigen, die im Kraftraum schliefen und noch nicht in weiser Voraussicht aufgestanden waren, unsanft durch ein dunkel bekanntes, aber wesentlich zu lautes Geräusch geweckt. Die Dame des Ruderclubs Witten, die es sich sonntags morgens nicht nehmen ließ, auf dem Ergometer zu trainieren, hinterließ jedenfalls Eindruck. Sei es auf Grund des ungewohnten sportlichen Ehrgeizes oder einfach wegen des schlagartig ansteigenden Geräuschpegels. Letztendlich schien ihr unsere Anwesenheit aber doch unangenehm zu sein (komisch), jedenfalls beendete sie ihr Training nach 10 Minuten wieder.

Auch an diesem Morgen ließ der Regen bald wieder nach, nachdem er uns nicht vom Rudern abhalten konnte. Der eher zweifelhafte, aber zweifellos aufregende Höhepunkt dieser Etappe war, wie hätte es anders sein können, eine der vielen Bootsrutschen, bei deren Passierung einige Boote kleineren Schaden nahmen. Da allerdings weder die Gesundheit, noch die Laune der Besatzungen betroffen und die Boote auch weiterhin manövrierfähig waren, setzten wir unsere Reise weiter fort, bis wir am Nachmittag den RV Steele erreichten. Dort ließen wir die Boote und machten uns auf den Weg zurück nach Witten, was dank guter Planung und ortskundiger Clubgeschwister schnell und problemlos ging.

Am Montag schließlich wurde gepackt und die Fahrt zurück nach Steele angetreten, von wo aus unsere letzte Etappe begann. Der Regen hatte offensichtlich keinen so langen Atem wie wir, und so hatten wir von Anfang an schönstes Frühlingswetter. Die Fahrt über den Baldeneysee wurde durch eine Mittagspause im RC am Baldeneysee unterbrochen, wo wir von den Eltern von Clb. Huth zu einer Stärkung eingeladen wurden. Dafür noch einmal herzlichen Dank.

So wären dann wohl auch alle gern noch länger geblieben, als wir schließlich bei strahlendem Sonnenschein unser Ziel, die Kettwiger RG, erreichten.

Dies also der Verlauf einer am Freitag den 13. begonnenen Wanderfahrt.

Für die gute Planung und Durchführung daher vielen Dank an Sarah und David.

Annika Sigge

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