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ARC Rhenus -  Berichte


AH Tour op grachten en kanaalen

in Holland

Gut gelaunt trafen wir am Donnerstag am Bootshaus ein um mit dem BoWa gen Holland zu fahren. Patrick hatte für sein, und wie ich später merkte auch mein, leibliches wohl gesorgt und brachte einige gekühlte Getränke mit. Ich war eher mit Lernmaterial für die für einen tag nach Rückkehr anstehende Strafrechtsklausur ausgestattet. Wie vorauszusehen war, tauschte ich dieses jedoch sehr zügig gegen eins der oben erwähnten Getränke aus. Die fahrt verlief des Weiteren problemlos, Probleme hatten höchstens die bereits früher angekommenen, da wir als letztes Auto pfiffigerweise den Grill transportieren sollten auf dem das gemeinsame Abendessen zubereitet werden sollte. So kamen wir relativ spät an um einen in bester Ruder- manier aus Piddelhaken zusammengetapten, funktionstüchtigen Grill mit leckerem Fleisch vorzufinden. Not macht erfinderisch. Nach dem ein oder anderem weiteren Kaltgetränk und ersten Gesprächen mit bekannten oder bis dahin unbekannten alten Herren ging es dann recht zeitig ins Bett.

Der nächste morgen begann mit einem zünftigen Frühstück mit Bootseinteilung und anschließendem Aufriggern der boote. Und so ging es auch schon los aufs Wasser. Die erste Etappe bescherte uns auf 35 km eine Stärkungspause, einige sehr flachen Brücken und zwei Schleusen und einen abenteuerlich engen Kanal. Das ganze ohne Strömung und teilweise mit massiven gegenwind. Im Boot war genug Zeit die alten Herren besser kennen zu lernen oder einfach nur den Gesprächen und Erlebnisberichten zu lauschen. So verging die erste Etappe trotz der widrigen winde wie im Fluge. Der Bus brachte uns dann zurück zum Bootshaus.

Der Abend war dann zur freien Verfügung und so verschlug es einen Teil zu einem Ausflug ins nahe gelegene Amsterdam. Diejenigen die sich entschlossen hatten nicht mit zu fahren starteten zu einem gemeinsamen Essen in Uithorn, um anschließend den Abend in feucht fröhlicher Runde im schönen Saal des Bootshauses ausklingen zu lassen.

Der Freitagmorgen begann wieder mit einem fürstlichen frühstück. So stiegen wir gut gestärkt in den Bus, der uns nach Oudewater zu unseren Booten brachte. 25 kurze Kilometer mit zwei Schleusen und einer Pause lagen vor uns. Die Mittagspause verbrachten wir auf einem Campingplatz wo wir uns mit heisser Suppe und Eis stärken konnten. Ein Highlight war die Passage des viel befahrenen Nordseekanals??? kurz vor unsrem Etappenziel Uitrecht. Nach der Rückkehr zum Bootshaus und einer ausgiebigen Dusche begaben wir uns zum Gemeinschaftlichen Abendessen in ein nettes Uithorner Restaurant. Nach einem üppigen Buffet wurde noch das ein oder andere Bier, Wein oder sonstiger Alkohol zu sich genommen, so das einige, darunter auch wir den Heimweg bei bester Laune und spät zur fuß antraten.

So verzichtete der ein oder andere auf das morgendliche Frühstück um danach durch das, wie mir berichtet wurde, malerische Uitrecht zu rudern. Patrick und ich klinkten uns an diesem Tage aus um den Segelverein unserer Schule am Ijsselmeer zu besuchen. Pünktlich zum Abendessen fanden wir uns wider auf dem Bootshaus ein um mit allen gemeinsam ein großes BBQ auf der Terrasse des Michiel de Ruyter Rudervereins zu veranstalten.

Am Sonntag lagen noch einmal 20 km vor uns, die uns wieder zum Uithorrner Bootshaus führen sollten. So stiegen wir in die über Nacht auf Wasser gebliebenen Boote ein und Ruderten nach Uithoorn wo sich der Kreis schloss. Die ganz Eiligen und solche mit einer langen Anreise verabschiedeten sich dort sofort. Der Rest riggerte die Boote ab, verlud alles fachmännisch und machte sich sodann auch auf den Weg in Richtung Heimat.

Wir hätten nicht gedacht, dass eines altersmäßig so breit gefächerte Truppe sich so gut verstehen, und eine so tolle Zeit gemeinsam verbringen kann! So werden wir gerne an unsere erste AH-Tour zurückdenken und uns für die Zukünftigen eine ebenso gelungene Organisation wie landschaftlich schöne Strecke und eine rege teilnahm der coolen alten Damen und Herren wüschen.

Patrick Keunecke & Christian Heinen

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