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ARC Rhenus -  Berichte


Kurzbericht einer Tagestour

"Ich mösch mim Boot no Kölle fahrn"

Karnevalssonntag, 5.3.2000

Die Tage davor waren grau - sehr grau. Und naß - sehr naß. Und kalt - sehr kalt.

Warum Susanne und ich trotzdem am Abend des Karnevalssamstags Bowa und Hänger nach Köln-Rodenkirchen gebracht haben, ist uns eigentlich bis heute schleierhaft. Aber wir haben es getan.

Am nächsten Morgen waren wir zunächst einmal erstaunt, daß es nicht regnete. Anschließend waren wir noch erstaunter, am Rhenus doch tatsächlich auf vier weitere Verrückte (= Ruderer) zu treffen, die nach Köln rudern wollten. Ausgestattet mit kalten und warmen Getränken (leider zählte zu letzteren auch das Fäßchen Bier....) verteilten wir uns auf "Alte Eule" und "Rhenusine". Annabelle Thilo, Susanne Krautstrunk und Hannes Renzsch im Klinkerboot, Andrea Götze, Carsten Dilba (!) und ich im C-Dreier. Nach dem üblichen Zusammensammeln der Rollsitze ging´s auch schon los.

Was soll ich sagen? Es war richtig nett. Der Rhein hatte so viel Hochwasser, daß man exakt horizontal von der Promenade auf den Rhenus-Steg laufen konnte. Entsprechend viel Strömung war vorhanden. Leider machte uns zwischendurch recht kühler und recht starker Gegenwind ein wenig zu schaffen, aber ich will mich nicht beklagen. Es hat keinen Tropfen geregnet (auch nicht geschneit!) und zum Schluß kam sogar die Sonne raus.

Kurz vor dem Ziel sind wir dann - inzwischen schon fast ein Klassiker - im Sürther Bootshaus eingekehrt zu Pommes und K - nein, nicht Kölsch, sondern Kakao/Kaffee. Wir brauchten was Warmes - und unser Fäßchen war inzwischen kühl (und leider reichlich abgestanden). Die Wirtin kennt uns allmählich schon...

Am Ziel hätten wir zwar problemlos am Steg des Kölner RV anlegen können. Doch hätte das wenig gebracht. Wir hätten dann an Land schwimmen müssen. Wegen des Hochwassers befand sich der Steg inselgleich etwa 30 Meter weit in den Fluten Vater Rheins. Aber eine wunderbar flach auslaufende Uferwiese ist eigentlich ja auch viel besser zum Anlegen geeignet. Man braucht dann auch die Boote nicht so weit zu schleppen. Nur daß Uferwiesen außer von Ruderern zumindest auch von Hunden genutzt werden, ist recht störend. Su ene driss!

Pünktlich als wir im Bowa saßen begann der Regen....

Michael Huth

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