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ARC Rhenus -  Berichte


Federweißentour 1999

Der Weise trinkt mit Maß und Ziel - er trinkt bedächtig, aber viel

Von Stefan Wimmelbücker

Anfahrt mit Hindernissen

Das Aufladen der Boote und die Fahrt über Neuwied und Bacharach verliefen größtenteils ohne Probleme. Die einzige kleine Schwierigkeit bildete die Tatsache, daß die Mainzer Stadtverwaltung eine den erfahrenen Teilnehmern gut bekannte Durchfahrtsstraße innerhalb des letzten Jahres in eine Sackgasse verwandelt hatte. Unser Wendemanöver war die Attraktion des Tages.

Erster Tag - Rudern und Trinken

Samstag wurde unser frühes Aufstehen (8.00 Uhr !) mit einem wolkenlosen Himmel und sommerlichen Temperaturen belohnt. Nachdem wir die Boote aufgeriggert und ausgiebig gefrühstückt hatten, machten wir uns relativ früh auf den Weg nach Bacharach. Dank der starken Strömung kamen wir schnell voran. Beim Zwischenstopp in Geisenheim gab es wieder nur kleinere Probleme, z.B. Paddelboote, die den Steg blockierten oder ein Kellner, der einen Teil unserer Bestellung schlicht vergaß. Nachdem wir, gestärkt und ausgeruht, den Rest der Strecke schnell geschafft hatten, mußten wir leider warten, bis Michael und Christoph den BoWa mit unserem Gepäck aus Mainz geholt hatten. Während einige vor der zunehmenden Kälte in eine Kneipe flohen, vertrieb sich der Rest die Zeit mit der Diskussion so akademischer Themen wie dem etymologischen Ursprung des Wortes "Zwiebel". Nachdem wir dann relativ schnell 22 Leute durch zwei Duschen geschleust hatten., gingen wir zuerst in einer Pizzeria essen und anschließend zu "Heidrich’s". Hier kam der Name der Tour zu seinem Recht : Wir tranken Federweißer, bis der Vorrat erschöpft war und gingen dann zu Schnaps und Wein über. Unsere Tischnachbarn nervten uns mit lautem und falschem Gesang, der sich zudem ständig wiederholte, da sie immer nur den Refrain eines Liedes kannten. Michael und Christoph weigerten sich hartnäckig, einen Gegenchor aufzustellen, was vermutlich die richtige Entscheidung war - wer weiß, ob wir besser hätten singen können, es war schließlich schon spät und der Vorrat an Federweißer schon erschöpft ... . Am frühen Morgen gingen wir zum Ruderverein zurück.

Zweiter Tag - Loreley und mehr

Auch am Sonntag hatten wir schönes Wetter, obwohl es etwas kühler war. Wir schliefen länger als am Samstag und warteten auch länger auf unser Frühstück. Michael mußte bis Bingerbrück fahren, um uns frische Brötchen zu besorgen, so daß wir erst um 12.30 Uhr als erstes Boot ablegten. Nach einer ruhigen Loreleyfahrt legten wir in Lahnstein an, um eine kurze Pause zu machen. Die letzten Kilometer bis Neuwied wurden trotz der Strömung ziemlich lang, weil es kühler und vor allem dunkler wurde. Nach dem Anlegen hieß es wieder einmal auf den Landdienst warten, der den BoWa aus Bacharach abholte. Wir überbrückten die Zeit mit dem Reinigen der Boote und setzten uns danach in die Bar des GTRVN, um uns aufzuwärmen.

Wir hatten eine tolle Tour mit durchgehend guter Stimmung und gutem Wetter hinter uns.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an unsere Fahrtenleiterin Susanne und ihren Assistenten Michael für die erstklassige Organisation.

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